Manchmal braucht es einen „Hard Reset“

Ich vermute, dass so einige von euch die Situation kennen, dass wenn ein elektrisches Gerät nicht richtig funktioniert oder Störungen aufweist, oft ein „Hard Reset“ Abhilfe schafft. Das heißt man schaltet das Gerät ganz aus und von neu wieder an. Oder man setzt das Gerät auf Werkseinstellung zurück.  Danach ist das Problem oft behoben.

Damit man ein Ziel erreicht, muss man auch manchmal zum Ausgangspunkt zurück, um wieder Orientierung zu finden.

Im Propheten Jeremia, im 18. Kapitel, im vierten Vers lesen wir, wie der Prophet einem Töpfer bei der Arbeit zuschaut: 

Aber das Gefäß, das er aus Ton machte, verdarb in der Hand des Töpfers. Da fing er von Neuem an und machte daraus ein anderes Gefäß, wie es in den Augen des Töpfers richtig war.

Bei uns ist es oft genauso, wie bei dem Töpfer. Oftmals ist es sinnvoller einen Neuanfang zu machen, als irgendwelche Verbesserungsmaßnahmen oder Ausbesserungen des aktuellen Zustands.

Wenn du merkst, dass in deinem geistlichen Leben mit Jesus etwas nicht funktioniert, dann gehe wieder zum Anfang zurück und betrachte, ab wann es angefangen hat falsch zu laufen und erneuere deine Beziehung zu Jesus.

  • Fehlt dir mittlerweile die erste Liebe? (Off. 2.4)
  • Hast du die Gemeinschaft mit Jesus vernachlässigt? (Mt. 6.6)
  • Hast du Sünden in deinem leben, die du toleriert hast? (2.Pt.1,9)
  • Oder fallen dir noch andere Dinge ein, die nicht richtig gelaufen sind?

Jesus ist auch nicht einer, der Dinge, die in unserem Leben nicht richtig sind  ausbessert, sondern der es erneuert. 

Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; Hesekiel 36:26 

Gott segne dich dabei.

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