Unser Leben fordert uns immer wieder heraus im Bezug auf das Thema Dankbarkeit. Wir haben alles, was wir zum Leben brauchen und oft sogar noch mehr. Warum sind viele Menschen trotzdem so undankbar und unzufrieden?
Gott sagt in seinem Wort in 1. Thessalonicher 5,18:
„Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“
Hier ruft uns Apostel Paulus auf, in allem dankbar zu sein. Doch wie schaffe ich das?
Eine Frage der Perspektive
Unsere Dankbarkeit ist oft eine Sache der Perspektive. Aus welchem Blickwinkel schaue ich?
- Der Vergleich nach oben: Ich schaue auf meinen Nächsten, vergleiche mich und sehe, was er mehr hat als ich. Ein besseres Auto, ein größeres Haus oder einfach mehr Geld für einen guten Urlaub?
- Der Blick auf die Not: Ich schaue auf meinen Nächsten und merke, dass es jemanden gibt, der weniger hat als ich.
Ein Beispiel aus der Praxis
Der Autor berichtet von einer Reise in ein armes Land. Dort trafen sie eine Frau in den Bergen, die keinen Zugang zu fließendem Wasser hatte und lange Zeit von Regenwasser lebte, das sie vom Dach auffing. Nachdem ihr sauberes Wasser gebracht wurde, empfing sie die Gruppe mit einer solchen Freude. Sie war einfach zutiefst dankbar für das saubere Wasser und erzählte begeistert, was sie damit alles waschen konnte.
Wann hast du das letzte Mal für fließendes, sauberes Wasser gedankt?
Der Schlüssel zur Dankbarkeit
Wie schaffen wir es also, in allen Dingen dankbar zu sein? Die Antwort liegt im zweiten Teil des Verses: Durch Jesus Christus!- Wir wissen genau, dass wir alles von ihm und durch ihn bekommen haben.
- Es ist nicht unser Verdienst, sondern allein die Gnade Gottes, durch die wir alles haben.
- Wir sollten daran denken, dass es Menschen gibt, die weniger haben als wir.
- Wenn wir durch Jesus auf unser Leben schauen, können wir in allen Dingen dankbar sein.
Gottes Segen.
