Immer wieder wird erwähnt, dass die Gemeinde wie eine große Familie ist, in der man einander unterstützt und hilft. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit, weswegen im Hebräerbrief dem 10. Kapitel im Vers. 24 folgende Aufforderung gemacht wird:
Lasset uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Werken anreizen.
Die erste Aufforderung, die hier gemacht wird, ist aufeinander zu achten. Das bedeutet, dass man Interesse an den Glaubensgeschwistern hat und aktiv Hilfsbedürftigkeit erkennen möchte und das auf einem sehr hohen Niveau. Weil in den folgenden Versen werden wir aufgefordert, einander zur Liebe und zu guten Werken zu motivieren.
Das heißt also, wenn ich in der Gemeinde Geschwister habe, bei denen die Liebe erkaltet ist, was man an mangelnden Liebestaten erkennen kann, sollte ich aktiv werden und versuchen in dieser Person, die Liebe zu Gott und dem Nächsten zu wecken.
Was tust du, wenn du jemanden in der Gemeinde siehst, der keine Freunde hat, der nicht glücklich ist oder gerade eine schwierige Phase hat?
Kannst du so etwas überhaupt erkennen und dann auch auf diese Personen zugehen, um sie zu motivieren und mitzuziehen?
Z.B bei irgendwelchen Unternehmungen oder Hilfsaktionen dabei zu sein.
Es existiert die Meinung, dass es nur die Aufgabe der Gemeindeleitung wäre, auf die einzelnen Gemeindeglieder zu achten. Aber hier im Kontext werden ganz klar wir alle aufgefordert, als Gemeinde füreinander da zu sein.
Das ist nämlich auch das, was eine Gemeinde ausmacht, weil Jesus im Johannesevangelium 13.35 sagt:
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Bist du ein Jünger Jesu?
